Kategorien
Allgemein

Bill Gates an der TU München: „Ich habe immer geglaubt, dass man die Welt zu einem besseren Ort machen könne“

10.000 Studenten hatten sich beworben und nur ein Bruchteil ist für das Event zugelassen worden. Das Event, bei dem die Teilnehmer das Glück hatten, einen der ganz großen noch lebenden Gründerlegenden zu treffen: Bill Gates, der zusammen mit Entwicklungshilfeminister Gerd Müller über das Thema „Shaping Global Development“ im Rahmen der von Studenten organisierten TUM Speaker Series redete. Wir EntrepreneurTalente konnten uns das natürlich nicht entgehen lassen und waren mit von der Partie!

Bill Gates sicherte sich mit dem Aufbau des ersten Softwareunternehmens weltweit einen Platz in den Geschichtsbüchern und prägte die Ära des Heimcomputers wie kein anderer. 1975 gründete er im Alter von 19 Jahren Microsoft und schuf mit Windows das erfolgreichste Betriebsystem auf dem Markt. Bis 2000 war er CEO seiner Firma und stieg in der Zeit zum reichsten Mensch der Welt auf. Danach trat er als Aufsichtsratsmitglied in den Hintergrund von Microsoft und konzentrierte sich auf seine 1999 gegründete „Bill & Melinda Gates Foundation“, die mit rund 30 Milliarden Dollar Kapitalisierung größte soziale Stiftung der Welt. Mit dieser unterstützt er zahlreiche Gesundheitsprojekte in Entwicklungsländern und hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, AIDS und Malaria auszurotten. Und diese Umstände führten ihn nach München.

„Wir können den Hunger in der Welt besiegen“, begann Minister Gerd Müller die Diskussion mit Bill Gates. Er habe die Welt mit seinem Unternehmen verändert. Mit seiner Stiftung, die vor allem bei Impfungen Enormes geleistet hat, hat er schon Millionen Menschen das Leben gerettet. Die beiden unterhielten sich weiter über die Ursachen des Leids auf der Welt und die drei größten potenziellen Gefahren zur Zeit: Atomkriege, Epidemien und der Klimawandel. Bei 80 Millionen Menschen in Afrika ist das Thermometer in den letzten Jahren auf über 50 Grad gestiegen, große Teile des Kontinents werden unbewohnbar und die Menschen flüchten aus diesen Regionen. Dadurch entstehen Spannungen und es kommt zu Kriegen. Doch anstatt dieser Symptome müssen die Ursachen bekämpft werden, so Gates. Der Syrien-Krieg sei vor allem wegen einer historischen Dürre ausgebrochen und hier können neue Innovationen helfen. Beispielsweise mit einer Reissorte, die in diesen Regionen zum dreifachen Ertrag führt.

Am Ende bekommt Nicki Weber, ein Student der TU München, die Gelegenheit, dem Multi-Milliardär einige Fragen zu stellen: Wie wertet Gates die neuen Nationalismen in Europa und den USA? Langfristig, so dessen Antwort, würden die Staaten erkennen, dass Isolation niemanden nutzt. „Welchen Rat würden sie unternehmerisch interessierten Studenten geben?“ Es sei eine spannende Zeit für junge Leute, so Gates, die Jugend habe riesige Chancen, die Welt zu verbessern. In den nächsten Jahrzehnten werden wir unzählige neue Innovationen in allen Bereichen miterleben, in Wissenschaft, Bildung oder Wirtschaft. Er selbst sei mit 20 jung und naiv gewesen und habe viele Fehler gemacht. Aber er habe immer geglaubt, dass man die Welt zu einem besseren Ort machen könne.

Der Meinung schließen wir EntrepreneurTalente uns an, wir wollen nicht nur privat, auch in unserem Berufsleben unseren Mitmenschen maximalen Mehrwert stiften. Inspiriert von den 45 Minuten, in denen wir der Gründerikone zuhören durften, haben wir das Event mit einem Lächeln auf den Lippen verlassen. Ein großes Danke an die TU München!

Kategorien
Allgemein

Gründer des Monats – Buckle and Seam

Handgefertigte, hochwertige Ledertaschen, die nicht nur durch ihr Design und durch ihren fairen Preis, sondern vor allem durch das Konzept dahinter überzeugen – faire Arbeitsbedingungen und die Verbesserung des Lebens eines jungen Mädchens in Pakistan – Buckle and Seam steht durch und durch für fairen Handel.

Hinter dem 2016 gegründeten Start-up stehen Jena Bautmans, Marco Feelisch und Georg Wolff – ein Team, das mehr verbindet als nur die Vision, der eigene Chef zu sein.

Marco machte eine Double-Degree in International Business an der European Business School in Oestrich-Winkel. Georg graduierte im selben Fach 2015 an der ESB in Reutlingen. Jena studierte in Paris und spezialisierte sich in ihrem Master auf Media, Art and Creation Buisness.

Alle drei zog es nach ihrem Studium in die Startupschmiede Rocket Internet nach Pakistan, wo sie knapp ein Jahr lang zusammen arbeiteten. Hier haben die drei genug Wissen und Erfahrung gesammelt, um das Fundament für ihr Start-up zu legen: Buckle and Seam.

Jena, Marco und Georg verbrachten 24/7 miteinander, arbeiteten und wohnten sogar zusammen. Sie teilten somit nicht nur ihre gesamte Zeit, sondern auch die Liebe und das Interesse für das Land Pakistan, das drittgrößte Exportland für Leder. Und so ließen sie sich aus Affinität zu Mode und hochwertigen Produkten ein Sample einer Ledertasche erstellen und bekamen unglaublich positives Feedback – der letzte Schritt, um die Entscheidung zu treffen, solche Produkte verkaufen zu wollen und einen Cut unter den jetzigen Lebensabschnitt zu setzen. Zwei Monate reisten sie gemeinsam, nahmen sich eine kleine Auszeit, um Ideen zu sammeln und sich im August 2016 voller Tatendrang und mit frischer Energie geladen an ihr Start-up zu setzen – Buckle and Seam entstand. Bereits Ende November 2016 brachten sie ihre ersten Produkte auf den Markt.

Die Ledertaschen werden in Pakistan gefertigt. Die Gründer designen sie selbst, sind im direkten Kontakt mit den Herstellern, sie fahren regelmäßig nach Pakistan, um sich von den Arbeitsbedingungen selbst zu überzeugen. Zusätzlich unterstützt der Kunde mit jeder Tasche, die er kauft, die Schulbildung eines kleinen Mädchens in Pakistan und ermöglicht ihr Zugang zu Hygiene. Jena, Marco und Georg haben die Menschen getroffen, die diese Schule gegründet haben und sind stets mit diesen in Kontakt. Ein Herzensprojekt, das geprägt ist, durch die Zeit, die sie in diesem Land verbracht haben und der Vision, mit fairen Produkten Menschen zu unterstützen.

Auch wenn beim Start ihres Start-Ups noch nicht alles zu 100 Prozent perfekt war, sind sie überzeugt davon, dass man manchmal ins kalte Wasser springen muss. Solange ein Team hinter einem steht und man von Menschen Feedback bekommt, lohnt es sich, Risiko einzugehen. Feedback sehen die Gründer als essentiell an, um zu wachsen. Man muss Menschen und Kunden zuhören, um zu verstehen, was man verbessern und auf was man aufbauen soll. Marco war bereits während seines Studiums sehr am Gründen interessiert und besuchte viele Gründermessen, auf denen man Kontakte knüpft und interessante Unternehmer kennenlernt.

Er ist begeistert davon, dass es immer Menschen gibt, die sich Geschäftsmodelle und Ideen anhören, Rückmeldung geben und Hilfe anbieten. Etwas, was für den einen eine große Hürde darstellt, ist für den anderen ein Kinderspiel – ein gemeinsamer Kaffee kann das Problem lösen und erspart viele Stunden Arbeit. Das Netzwerk, das man sich aufbaut, ist die wichtigste Ressource, wenn man gründet.

Bei den EntrepreneurTalenten könnt ihr die ersten Schritte in Richtung Netzwerkgründung gehen – Hier gibt es mehr Infos!

Kategorien
Allgemein

Daniel Bartel – Gründer des Monats Januar

„Täglich begeistere ich Menschen für Entrepreneurship und digitale Innovation – für eine Gesellschaft von morgen.“ – Daniel Bartel

Daniel ist Entrepreneur, Digital Native und Vorreiter in Sachen Design Thinking, Value Proposition Design, Lean Startup und Business Model Erstellung. Er führt innovative Teams und hilft ihnen, ihren Problem/Solution-Fit zu finden. Er ist der Herausgeber des „Handbuch für Startups“, die deutsche Übersetzung von Steve Blanks „Startup Owners Manual“.

Den Mut zur Gründung haben, Durchhaltevermögen beweisen, trotz Misserfolgen an seiner Idee festhalten. Ein Startup aufzubauen birgt viele Risiken, Hürden und Herausforderungen, aber auch Chancen, Möglichkeiten und Erfolge.
Daniel Bartel ist nicht nur geschätztes Mitglied im Verein der EntrepreneurTalente, sondern auch in der Gründerszene erprobt. Doch wer ist er, was rät er Gründern, welche Hürden sieht er in der Startup Welt?
Aus Aachen kommend lebte der 29-Jährige die letzten acht Jahre in Stuttgart und seit einem halben Jahr in Düsseldorf. Seine ersten Berührungspunkte mit der Startup Welt war die Peer-to-Peer Carsharing Plattform „Autonetzer.de“, für die er ab 2010 drei Jahre arbeitete. Nach seinem kaufmännischen Abitur studierte er dual Dienstleistungsmanagement bei IBM – doch in der Startup Welt trifft er auf gänzlich andere Herausforderungen.

Ein BWL-Studium ist notwendig, um ein funktionierendes Unternehmen am Laufen zu halten. Um ein Startup aufzubauen jedoch deutlich mehr – Risikobereitschaft, Mut, Eigeninitiative und den Willen, sich durchzuboxen und bei Rückschlägen nicht aufzugeben. Oft ist die Idee eines Startups noch nicht richtig ausgereift, man muss an ihr feilen und schleifen. Daniel Bartel sieht es als essenziell an, die eigene Motivation zu kennen. Zu verstehen, warum man gründen möchte ist wichtig, um genug Power zu haben am Ball zu bleiben und Rückschläge zu bewältigen.

Dennoch dürfen junge Gründer nicht zu selbstverliebt sein und krampfhaft an einer Idee festhalten, die keinen Anklang findet. Das „Customer Development“ empfindet Daniel daher als genauso wichtig wie die eigene Motivation: zu überprüfen, ob es einen Markt für das Produkt, an welchem man arbeitet, gibt.
Und wenn dieses nicht gekauft wird, zu hinterfragen, wieso dem so ist. Auch wenn es Zeit braucht, etwas aufzubauen und auch wenn man an sich und seine Idee glauben muss, muss der Kunde im Fokus bleiben und im Zweifelsfall muss die Idee umstrukturiert oder fallen gelassen werden. Was zählt, sind keine Facebook Likes, keine Follower, sondern die Verkäufe. Doch nicht nur die Motivation und die Idee zur Gründung machen einen Erfolg aus. Auch mit wem man gründet ist wichtig.
Daniel Bartel sieht in der Teambildung eine Herausforderung, mit der auch er zu kämpfen hatte. Das Bewusstsein darüber, was für ein Typ Mensch derjenige ist, mit wem man gründet und auch welchen Lebensstatus dieser hat – ist er verheiratet, hat er Kinder oder ist er noch Student? Wer ist der risikofreudige Typ im Team? Alles Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt.

Daniel Bartel hat alle diese Schritte bereits durchlebt und arbeitet heute bei MAK3it – einer Lean Startup Beratung. Diese hilft Startups, ihre Ziele im Blick zu behalten und bietet diesen mit Hilfe erprobter Methoden, Erfahrungen und Kontakte Unterstützung.

Daniel gibt Workshops und Vorträge und genießt es, sein eigener Chef zu sein. Er reist gerne, am liebsten durch Osteuropa und Asien oder geht in Serfaus Ski fahren.
Die ersten Schritte in der Welt der Gründer sind unsicher, man muss sich darauf gefasst machen, kürzer zu treten, als Bekannte, die in einem bereits etablierten Unternehmen arbeiten. Man muss sich überlegen, wie man mit seinen Mitteln zurechtkommt – auf was man verzichten kann, was man zum Leben braucht und was man hingegen weiter investiert.
Doch die spannenden Herausforderungen, die die Startup Welt mit sich bringt, dass man fortgehend neue Menschen trifft aber auch immer wieder alte Bekannte, dass man innovativ arbeitet, etwas bewegt – all das möchte Daniel Bartel nicht missen.

Links zum Artikel:

Weiter zu Daniels Homepage
Customer Development – Das Gratis E-Book

Kategorien
Allgemein

Gründer des Monats: Pascal und Till von CareerDocs und ComfySports

Diesen November starten wir unsere neue Kolumne: Die Gründer des Monats.
Wir werden Euch zukünftig jeden Monat einen Gründer oder ein Team von Gründern vorstellen und von Ihren Erfahrungen auf dem Weg ins Unternehmertum berichten.

Bewerbungen, Fußball und Online Marketing. In diesen Bereich packen Till und Pascal an und haben in kürzester Zeit schon Erstaunliches erreicht.
Eine Stuttgarter Erfolgsgeschichte zwischen Corporate und Startup, zwischen CareerDocs und ComfySports.
Bei Bier und Pizza erzählten Till und Pascal in ihrem Office über ihren Berufsalltag zwischen Konzernwelt und Jungunternehmertum, zwei junge Männer, beide 28 Jahre alt, die Risikofreude definieren.Im Anschluss an das Studium umgehend einen unbefristeten Vertrag bei einem der Toparbeitgeber Deutschlands. Eine Sicherheit, die für viele junge Menschen mit das wichtigste nach dem Studium darstellt. Nicht für den in Esslingen geborenen Till. In seinen jungen Jahren hatte er dies bereits erreicht. Doch das reichte ihm nicht. Er konnte sich nicht vorstellen, bis zum Rentenalter in einem Konzern zu arbeiten. Er wollte mehr Kreativität, mehr Entscheidungsfreiheit und mehr Unabhängigkeit.
Schon von Kindheit an konnte er sich für große Gründerpersönlichkeiten begeistern und hatte den Wunsch, sein eigenes Produkt zu erschaffen und auf den Markt zu bringen.
Im Praktikum lernt Till Pascal erst als Betreuer, später als Freund kennen. Der 28-jährige Stuttgarter war unter anderem für die Rekrutierung und Betreuung der Praktikanten und Bachelor-, sowie Masteranden, in seinem Team zuständig und sichtete somit unzählige Bewerbungen junger Berufseinsteiger. Dabei fielen ihm sehr häufig mangelhafte Bewerbungen in die Hände.
Im Gespräch mit Till merkten die beiden, wie die Bewerber durch gezielte Verbesserungen ihre vorhandenen Kompetenzen besser präsentieren könnten. Sie fingen an, diesen Markt zu erforschen. Bei ihrer Suche im „Bewerbungsoptimierungs-Markt“ fanden die beiden keinen Anbieter, der eine schnelle und unkomplizierte Hilfe rund um das Thema Bewerbung anbot und dazu noch innovative Lebenslaufvorlagen hatte. Der Ehrgeiz war geweckt.
Die beiden gründeten das Startup CareerDocs, schafften es in nur einem Monat zum Launch des ersten Produktes und vermarkten seither Lebenslaufoptimierungen, – templates und viele weitere Services rund um das Thema Bewerbung (z.B. Xing / LinkedIn, Präsentationen, Bewerbungstipps etc.).
Das Erfolgsrezept für eine so schnelle Umsetzung ist, dass die beiden alles selbst gemacht haben. Zum Beispiel wurde die Webseite mit „Jimdo“ erstellt – eine einfache und tolle Art die eigene Webseite inklusive Shop zu erstellen. Dazu noch kostengünstig und schnell.
Auf Grund der vielen Aufträge haben sich die beiden bereits Unterstützung in ihr kleines Team geholt.
Der Start mit den CareerDocs war für den jungen Startup Unternehmer Till nicht Herausforderung genug. Er fing an, beim Stuttgarter Vorzeigestartup RegioHelden GmbH drei Tage seiner Arbeitswoche zu verbringen und entdeckte ein weiteres Geschäftsfeld für sich.
Schon seit seiner Kindheit spielt der junge Esslinger im Heimatverein mit Leidenschaft Fußball. Vor jedem Anpfiff heißt es Schienbeinschoner anziehen. Früher rutschten diese häufig und behinderten den Spielfluss. Viele seiner Mitspieler motzen, doch keiner unternahm etwas. Till fand mit seinem Prototypen eine Lösung für dieses Problem und gründete sein zweites Startup: ComfySports. Seit der Markteinführung seines innovativen Sleeves gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Sein Produkt wird in Deutschland produziert und ist bereits Teil des Standardequipements einiger Profifußballer. Bei Amazon sind die ComfyFit Sleeves, in der Kategorie „Neuerscheinungen“, bereits ein, vor vielen etablierten Marken positionierter, Topseller.
Till verwirklichte seinen Traum, ein physisches Produkt von der Pieke auf zu entwickeln und fing an, ein weiteres Kapitel seiner Erfolgsgeschichte zu schreiben.
Till möchte noch bis Ende des Jahres weitere innovative Produktideen umsetzen und auf den Markt bringen. Gemäß dem Motto „von Fußballern für Fußballer“ entwickelt er diese Produkte nach der Lean-Startup-Methode in Zusammenarbeit mit Amateurfußballern, welche über eine Facebook Aktion ausgewählt wurden. So kann er sicherstellen, dass die neuen Produkte die Probleme seiner Hauptzielgruppe optimal lösen.
Pascal gefällt sein Beruf bei einem großen deutschen Automobilhersteller nach wie vor sehr gut. Wenn er sich im Stuttgarter Büro in den Feierabend verabschiedet, erstreckt sich dieser jedoch häufig nur über die Fahrt in das heimische Startup Büro. Am Feuersee angekommen, prüft er häufig selbst Bewerbungen, tüftelt an neuen Pricing Modellen oder Produktinnovationen. Für ihn ist das die perfekte Mischung aus global orientierter Konzernarbeit und genügend Freiraum für die Umsetzung  eigener Produktideen.
Perfekt vorbereitet hat Ihn auf beide Welten die „ESB Reutlingen“. Hier hat Pascal „International Business“ studiert und hat in vielen praxisorientierten Vorlesungen Einblicke in die Konzern- als auch die Start-Up Welt erhalten.
Trotz großem Spaß bei der Arbeit für die CareerDocs und ComfySports möchten die beiden ihre Konzernerfahrung nicht missen. Sie sind dankbar für dort erlernte Arbeitsweisen und Prozesse, die ihnen auf dem Weg in das Unternehmertum bei der Lösung vieler Probleme und der Vermeidung langer Umwege eine große Hilfe waren.
Dies wird vor allem bei der Betrachtung des kurzen Zeitraums, von der ersten Idee, bis zur Einführung eines marktreifen Produktes, klar.Die EntrepreneurTalente wünschen Till und Pascal mit CareerDocs und ComfySports weiterhin viel Erfolg auf dem Weg zur Revolution von Bewerbungsunterlagen und besserem Fußball.
Kategorien
Allgemein

Yeeha! Der Gründungskongress 2016

Am 2.7. war es endlich soweit. Nach langer Vorbereitung veranstalteten die EntrepreneurTalente ihren vierten Gründungskongress in Stuttgart. Der diesjährige Kongress fand erneut unter der Marke „Yeeha!“ statt. „Yeeha!“ – das ist nicht nur die Marke unseres Kongresses, sondern auch das Motto des Tages.
In diesem Jahr haben die EntrepreneurTalente ein neues Format des Kongresses aufgelegt: Im Mittelpunkt des Tages: Das Inno-Kit – ein Prozess für die schnelle(re) Verwirklichung von Geschäftsideen nach dem Lean-Start-Up-Prinzip.

„Mit dem Inno-Kit sind eure Ideen zwar nicht besser, aber ihr merkt viel schneller, ob ihr Erfolg haben könnt und verbrennt dabei viel weniger Geld und Zeit“ , Daniel Bartel, Coach und Entrepreneur. Das Inno-Kit, das auf der Kickbox von Adobe basiert, hält was es verspricht: Gemeinsam mit den Referenten, Daniel Bartel und Kamil Barbarski von der Mak3it Gmbh konnten die Teilnehmer viel über die frühen Phasen eines Startups lernen „Was motiviert mich zu gründen?“, „Was macht ein erfolgreiches Startup aus?“, „Wie komme ich an gute Ideen?“ und „Wer sind die Zielgruppen meiner Ideen?“
Auf all diese Fragen hielt der Workshop Antworten bereit.

„Mir hat der Tag wirklich sehr geholfen, zu verstehen, wo ich ansetzen kann und dass für ein Startup nicht notwendigerweise viel Kapital nötig ist. Besonders das Prinzip ‚Fake it ‘til you make it‘ hat mir hier die Augen geöffnet.“ Thomas, Teilnehmer aus München.

‚Fake it ‘til you make it‘ ist nur eine von vielen Methoden, die die Teilnehmer in den Stuttgarter Accelerate Spaces gelernt haben. Die Idee ist es, Dienstleistungen bzw. Produkte solange wie möglich vor der Massenproduktion skalierbar bereitzustellen. Am Ende des Workshops konnten einige Teilnehmer noch Ihre Business Idee, die sie entweder im Verlauf des Tages entwickelt oder weiterentwickelt haben pitchen, wobei die Uhr (1 Minute pro Pitch) der größte Feind der Teilnehmer war.

Der Workshop war eingebettet von Vorträgen von Eleftherios Hatziioannou aka Lefti und Prof. Dr. Hendrik Wolff. Lefti machte den Auftakt mit seiner Geschichte, wie er sich aus dem sicheren Hafen eines Großkonzerns in die Gründung wagte – auch mit einigen Misserfolgen. Er machte dabei allerdings klar, dass solche „FuckUps“ sehr wichtig für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung sind und somit elementar für jeden Gründer, ganz getreu dem Motto „Only those who dare to fail greatly can ever achieve greatly.”. Heute ist Lefti vor allem mit dem Messenger smoope geschäftlich aktiv und erflogreich. Prof. Dr. Hendrik Wolff, der auf dem Gebiet der (finanziellen) Gründungsberatung aktiv ist konnte zum Abschluss des Tages noch einmal die Teilnehmer mit einer Homage ans Gründertum begeistern.

Der diesjährige Kongress war unser bisher längster – wir danken daher allen Referenten, und Teilnehmern, dass Ihr solange durchgehalten habt und den Kongress zu so einem Erfolg gemacht habt. Wir danken auch unseren Sponsoren und Förderern, die diesen Tag überhaupt erst möglich gemacht haben. Hierbei möchten wir das ifex des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, die L-Bank, Mak3it  und die whf AG hervorheben.

Nach „Yehaa!“ freuen wir uns auch auf unseren nächsten Kongress, der unter dem Motto „Innovation bei KMUs“ stehen wird – hoffentlich mit eurer Beteiligung. Stay stuned und bis dahin immer schön lean bleiben!

Kategorien
Allgemein

Entrepreneurship in den USA erleben!

Bald geht es für 20 Studenten aus Deutschland für drei Wochen, vom 27. Februar bis zum 20. März, in die USA, um dort neue oder teilweise erste Eindrücke zum Thema Entrepreneurship zu sammeln. Mit dabei ist auch unser Mitglied David Sachs. Während des dreiwöchigen Programms an der Louisiana State University in Baton Rouge werden Kurse besucht, Firmen besichtigt und Kontakte zu Amerikanischen Unternehmern geknüpft. Daneben stehen auch kulturelle Veranstaltungen, wie der Besuch eines Baseballspiels oder einen Ausflug auf Plantagen im Programm. Das für Studierende technischer Studiengänge ausgelegte Programm, soll den Studierenden das Unternehmertum näher bringen und zu einer Unternehmensgründung motivieren. Wir werden euch in den drei Wochen über die Aktivitäten der Gruppe auf dem Laufenden halten und hoffen euch so neue, spannende Sichtweise des Entrepreneurships aufzeigen zu können.

Erfahrt hier mehr über das Programm. 🙂

Kategorien
Allgemein

Startup-Fahrt nach München

Die nun schon zweite Startup-Fahrt der EntrepreneurTalente zwischen 05. – 08. November 2015 wurde erfolgreich absolviert. Während wir 2014 noch nach Berlin reisten, wollten wir in diesem Jahr die Münchner Startup-Szene kennenlernen. Neben den Treffen mit interessanten Gründern und anderen Gesichtern der Startup-Szene, erkundeten wir die Stadt oder tauschten uns über zukünftige Projekte der EntrepreneurTalente aus.

Der Ablauf:

Donnerstag der 05. November war der Anreisetag für alle „Nicht-Münchner“. Diesen ersten Abend nutzten wir, um gemeinsam ein Restaurant zu besuchen. Dort war nicht nur genügend Zeit, die kommenden Tage zu besprechen und Vorfreude zu teilen; sondern alle EntrepreneurTalente konnten auch unsere neuen Mitglieder kennenlernen, die zahlreich an der Fahrt teilnahmen.

Am Freitag ging es dann gleich mit einem spannenden Programmpunkt los. Morgens waren wir bei Munich Startup zu Gast und konnten uns ausführlich über die Entwicklungen in der Münchner Startup-Szene informieren. Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München und wurde unter anderem von der Stadt München und der IHK München und Oberbayern initiiert. Florian und Regina nahmen sich eine Menge Zeit für uns und es entstand eine persönliche und lockere Gesprächsatmosphäre. Der ideale Kickoff für unser Wochenend-Programm!

Anschließend trafen wir uns mit Philipp, der unter der Newshores UG unter anderem investresearch.net und 1000Hotels.net vereint, zum gemeinsamen Mittagessen. Besonders beeindruckend war die Erfahrung und große Expertise, die Philipp trotz seines jungen Alters schon vermitteln konnte. Obwohl das bayerische Essen ausgezeichnet schmeckte, blieben die Teller teilweise minutenlang unberührt – zu spannend war der Einblick in Philipps Gedanken, Tipps und Pläne.
Freitagabend konnten wir dann gleich eine ganze Menge Startups gleichzeitig kennenlernen. Beim Silicon Drinkabout Munich treffen sich jeden Freitag viele Gründer und Gründerinnen, um die Woche bei guten Cocktails und entspanntem Networking ausklingen zu lassen. Dieses Veranstaltungsformat ist absolut weiterzuempfehlen und einige EntrepreneurTalente werden nun sicher regelmäßig dort anzutreffen sein.

Nach dem unglaublich spannenden und langen ersten Tag schien es schwierig das tolle Niveau auch am Samstag noch zu halten. Nach einer Sightseeing-Runde trafen wir uns nachmittags mit Nikolas, einem der Gründer der Magazino GmbH. Wir hatten im Vorhinein schon gehört, dass es sich bei Magazino um das „Münchner Vorzeige-Startup“ handelt und dennoch wurden alle Erwartungen noch übertroffen! Als wir in die einladenden und mit viel Mühe kreiert Büroräume kamen, waren alle müden Beine sehr schnell vergessen. Magazino entwickelt und produziert intelligente Logistik-Roboter, deren durchdachte Technik auch in den Wirtschafts- und Geisteswissenschaftlern der EntrepreneurTalente einen inneren Hobby-Ingenieur erweckte. Im Anschluss an eine ausführliche Führung, konnten wir in einem längeren Gespräch mit Nikolas auch noch persönliche und detaillierte Fragen zur Unternehmens-Entwicklung besprechen. Wow! Was für ein interessanter Nachmittag!
Das Ende des offiziellen Programms bildete unser Treffen mit zwei Startups am Samstagabend in einem Tapas-Restaurant. An zwei unterschiedlichen Tischen konnten wir jeweils David von Serlo und Johannes von Elternsprechtag-online kennenlernen. Serlo ist ein Social-Startup, das Schülern kostenlos vielseitige Lerninhalte zur Verfügung stellt. Somit können sich die Schüler von externen Einflüssen unabhängiger machen und individuell lernen. Der bisherige Erfolg des Projekts bestätigt die Idee hinter Serlo und die Gespräche mit David über Persönlichkeiten, Herausforderungen und Ziele in einem sozialen Projekt wie Serlo waren äußerst spannend.
Johannes hat bereits sehr jung gegründet, weshalb sich viele EntrepreneurTalente schnell mit ihm identifizieren konnten. Er hat eine Software entwickelt, mit der Schulen ihre Elternsprechtage effizient organisieren können und vertreibt diese nun. Seine Eigeninitiative und Tatkraft zeichnen ihn als Gründer aus!
Die Gespräche gingen bis tief in die Nacht und wahrscheinlich hätten sie auch noch tagelang so weitergehen können.

Zusammenfassend bleibt nun noch zu sagen, dass die Startup-Fahrt alle Erwartungen übertroffen hat. Die Veranstaltungen der EntrepreneurTalente entfalten immer wieder einen besonderen Flair und jede Begegnung inspiriert unsere Mitglieder auf ihre ganz eigene Art und Weise. Wir danken allen, die sich die Zeit genommen haben uns zu treffen und diese Startup-Fahrt zu so einem großen Erfolg machten und freuen uns, weiterhin mit Euch in Kontakt zu bleiben!

Kategorien
Allgemein

Zweite Ordentliche Mitgliederversammlung

Am 10.10.2015 fand die zweite ordentliche Mitgliederversammlung des EntrepreneurTalente e.V. in den Accelerate Spaces bei Accelerate Stuttgart statt.

Der Vorstand ließ das vergangene Amtsjahr Revue passieren und gab einen Ausblick auf das Kommende. Darüber hinaus standen wieder einige administrative Dinge auf dem Tagesplan. Neben einigen Satzungsänderungen wurde selbstverständlich auch ein neuer Vorstand gewählt.

Dieser hat im Vergleich zum Vorjahr eine Änderung. Sebastian Glöckle entschied sich dazu sein Amt als Schatzmeister niederzulegen und einem Nachfolger zu übergeben. Wir danken Sebastian für seine großes Engagement und seine vorbildliche Vorstandsarbeit und sind froh, dass er dem Verein als aktives Mitglied erhalten bleibt.

Als Nachfolger wurde Felix Ladage von der Mitgliederversammlung gewählt. Er bringt neuen Elan und neue Ideen mit in den Vorstand. Jens Mattmüller, Philipp Kopper und Manuel Müller möchten ihre Arbeit aus dem letzten Jahr fortsetzten und den Verein weiter nach vorne bringen. Die Wiederwahl zeigt das vom Verein in sie gesetzte Vertrauen.

Der neu gewählte Vorstand setzt sich also aus folgenden Vereinsmitgliedern zusammen:

1. Vorsitzender: Jens Mattmüller
2. Vorsitzender: Philipp Kopper
Schriftführer: Manuel Müller
Schatzmeister: Felix Ladage
Wir sind uns sicher, dass sie durch ihre Arbeit und ihr Engagement den Verein weiterentwickeln und freuen uns auf ein ereignisreiches und erfolgreiches neues Geschäftsjahr.

Trotz des straffen Zeitplans und der vielen Arbeit an diesem Tag versäumten wir es nicht, Ideen und Anregungen für die Verbesserung bestehender Projekte, sowie Ideen für Neues zu sammeln. In der Schankstelle ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

In diesem Jahr stehen noch die Startup Fahrt nach München sowie die gemeinsame Weihnachtsfeier auf dem Plan und auch die Projekte für das kommende Jahr sind schon in intensiver Planung. Wir freuen uns drauf!

Kategorien
Allgemein

Yeeha! Der Gründungskongress 2015 – Vom Problem zum Start-Up

Was passiert, wenn sich 50 junge Gründungsbegeisterte, 4 hervorragende Speaker und 7 tolle Start-Ups in einer Location zusammenfinden? Es entsteht eine einzigartige Veranstaltung voller interessanter Themen und Ideen rund ums Unternehmertum.
Am 20. Juni 2015 war es endlich soweit: Die EntrepreneurTalente luden zum diesjährigen Yeeha! Gründungskongress unter dem Motto „Vom Problem zum Start-Up“ ins Freiraum nach Stuttgart ein.

Neben spannenden Vorträgen zu vier Kernbereichen der Existenzgründung konnten die jungen Gründungsinteressierten 7 verschiedene Unternehmen und ihre Probleme kennen lernen und selbst Ideen und Lösungsvorschläge zur Bewältigung dieser Fragestellungen beitragen. Darüber hinaus hatten sie die Möglichkeit andere Gründungsbegeisterte sowie einen Teil der Stuttgarter Start-Up Szene kennen zu lernen, sich zu vernetzten und auszutauschen.

Nach der Begrüßung durch Miriam Storz und Manuel Müller vom EntrepreneurTalente e.V., eröffnete Daniel Bartel, Entrepreneur, Corporate Startup-Coach & Sharing-Experte, den Tag mit seinem interaktiven Vortrag „Wo der Schuh drückt: Probleme lösen, Sehnsüchte erfüllen – durch Empathie erfolgreiche Geschäftsideen finden.“ Dabei wurde deutlich wie wichtig es ist nicht nach Lösungen zu suchen, sondern Probleme zu erkennen und sich dabei in den Nutzer hinein zu versetzten.

Im Anschluss an diesen spannenden Beginn konnten wir ein Mitglied aus den eigenen Reihen auf der Bühne begrüßen. Fabian Kriegel, Entrepreneur & Public Speaker, gab uns einen Einblick in das große Feld des Online-Marketings. Unter dem Titel: „Die 3 wichtigsten Grundlagen im Online Business: Strategy, Marketing & Sales oder More Traffic = More Cash!“ machte Fabian deutlich, wie wichtig ein hoher Traffic und ein gutes Online-Marketing für ein junges Unternehmen sind.

Nach einer Snack- und Networkpause, bei dem angeregt über das bis dato gehörte diskutiert wurde, konnten wir auf einen langjährigen Partner der EntrepreneurTalente freuen, Prof. Dr. Hendrik Wolff, Gründer der Wolff & Häcker Finanzconsulting AG, Buchautor und Honorarprofessor. Er brachte uns das Thema Gründungsfinanzierung näher. Mit seinem Vortrag: „Oma, Bank oder Crowd – wer finanziert meine Gründung?“ erläuterte er die Vor- und Nachteile der jeweiligen Finanzierungsmöglichkeiten und welche davon am besten zu welchem Start-Up passt.

Den Abschluss unserer Vortragsreihe an diesem Tag bildete Sandra Fabri. Sie ist Grafikdesignerin, sowie Gründerin und Inhaberin der fabridesign Werbeagentur. Mit ihrem Vortrag: „Ein Logo ist kein Erscheinungsbild!“ verschaffte Sie uns einen spannenden Einblick in das Thema der Corporate Identity und wie sie gemeinsam und für Start-Ups dieses oft doch schwierige Problem zu lösen versuchen.

Nach diesen 4 interessanten Vorträgen und dem tollen Input freuten sich alle den 7 anwesenden Firmen bei ihren Problemen weiterzuhelfen. Im Worldcafé stellten die Gründer der Start-Ups Inn, Smoope, Talentcube, Waschheld, Nifino, Foodwall und Fournova sich und ihre Unternehmen vor und gaben den Teilnehmern die Möglichkeit, aktiv an Problemen und Fragestellungen, welche das Unternehmen derzeit beschäftigen, zu arbeiten. Es war wirklich beeindruckend zu sehen mit wie viel Engagement und Kreativität die Teilnehmer mit den Gründern diskutierten und wie viele tolle Ideen und Anregungen in so kurzer Zeit entstanden sind. Ein besonderer Dank geht hier an alle Start-Ups, die uns die Möglichkeit gegeben haben, Einblick in ihr Unternehmen zu erhalten und an der Zukunft ihres Start-Ups mitzuwirken.

Den Abschluss des Tages bildete das Meat&Greet mit der Stuttgarter Start-Up Szene. Beim gemeinsamen Burger Essen konnten die geknüpften Kontakte intensiviert werden. Die Teilnehmer, Gründer und Experten tauschten sich aus und alle nutzen die Gelegenheit zum Netzwerken, ehe der gelungene Kongresstag bei der Aftershowparty im Zollamt gebührend gefeiert wurde.
Der EntrepreneurTalente e.V. bedankt sich bei allen Teilnehmern, Start-Ups, Unterstützern und Sponsoren. Es war mal wieder ein ereignisreicher, lehrreicher und spannender Tag und wir freuen uns schon jetzt auf den Kongress 2016.

Kategorien
Allgemein

Zwischenfinale Süd von „Jugend gründet“ 2015

Die EntrepreneurTalente beim Finale Süd von „Jugend gründet“ in Stuttgart

Vergangenen Donnerstag, am 05.03.2015, durften Jens und Manuel den EntrepreneurTalente e.V. beim Finale Süd von „Jugend gründet“ vorstellen und dabei junge Unternehmertalente kennenlernen. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten des Porsche-Museums statt.

„Jugend gründet“ ist ein zweistufiger bundesweiter Online-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende. Ab September startet „Jugend gründet“ in das Wettbewerbsjahr mit der Ideenfindungs- und Businessplanphase. Jeweils im Februar beginnt mit dem Unternehmensplanspiel die zweite Wettbewerbsphase.

Beim Zwischenfinale Süd durften sich nun die 10 besten Teams aus Süddeutschland mit ihren Businessplänen und innovativen Ideen vorstellen. Neben eigenen Ständen mit Informationswänden zum Businessplan und der Vision jedes Teams, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit ihre Geschäftsidee vor einer fachkundigen Jury und einem interessierten Publikum zu präsentieren. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Schüler in solch kurzer Zeit tiefgründige und verschiedenste Geschäftsideen entwickelten, welche alle auf ihre Art und Weise ein alltägliches Problem lösen.

Von der praktischen Mehrwegflasche im Din A4-Format für die Aktentasche, über eine sich bei Sonneneinstrahlung selbsttönende Windschutzscheibe, bis hin zu einem verstellbaren Teleskopabsatz für den High Heel, war wirklich alles dabei.
Dementsprechend schwer fiel es auch der Jury aus der Fülle dieser Ideen, die Beste zu prämieren. Am Ende setzte sich die GEBS GmbH durch, die ein innovatives System zur frühzeitigen Erkennung von „Geisterfahrern“ entwickelte.

Die gesamte Veranstaltung fand im Porsche-Museum statt und so durften die Schüler sowohl eine Werksführung genießen, als auch das Porsche-Museum besichtigen. Auch wir nutzten den freien Zugang zum Museum, so konnten wir die Historie des Stuttgarter Sportwagenherstellers hautnah erleben.

Beim gemeinsamen Abendessen kamen wir intensiv mit allen Teams ins Gespräch und konnten den Schülern, mitgereisten Lehrern sowie den Juroren und anderen Teilnehmern der Veranstaltung, die EntrepreneurTalente vorstellen und unsere Arbeit präsentieren. Das Feedback dabei war durchgängig positiv und wir hoffen, das ein oder andere Gesicht bei unserem Kongress am 20.06.2015, oder sogar bald als Mitglied unseres Vereins begrüßen zu dürfen.

Abschließend mochten wir uns beim gesamten „Jugend gründet“-Team für die Einladung bedanken. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, an der wir interessante Begegnungen erleben konnten. Allen Teams drücken wir für die zweite Phase die Daumen und hoffen Euch lässt die Gründungsbegeisterung so schnell nicht mehr los.