Daniel Bartel

Daniel Bartel – Gründer des Monats Januar

„Täglich begeistere ich Menschen für Entrepreneurship und digitale Innovation – für eine Gesellschaft von morgen.“ – Daniel Bartel

Daniel ist Entrepreneur, Digital Native und Vorreiter in Sachen Design Thinking, Value Proposition Design, Lean Startup und Business Model Erstellung. Er führt innovative Teams und hilft ihnen, ihren Problem/Solution-Fit zu finden. Er ist der Herausgeber des „Handbuch für Startups“, die deutsche Übersetzung von Steve Blanks „Startup Owners Manual“.

Den Mut zur Gründung haben, Durchhaltevermögen beweisen, trotz Misserfolgen an seiner Idee festhalten. Ein Startup aufzubauen birgt viele Risiken, Hürden und Herausforderungen, aber auch Chancen, Möglichkeiten und Erfolge.
Daniel Bartel ist nicht nur geschätztes Mitglied im Verein der EntrepreneurTalente, sondern auch in der Gründerszene erprobt. Doch wer ist er, was rät er Gründern, welche Hürden sieht er in der Startup Welt?
Aus Aachen kommend lebte der 29-Jährige die letzten acht Jahre in Stuttgart und seit einem halben Jahr in Düsseldorf. Seine ersten Berührungspunkte mit der Startup Welt war die Peer-to-Peer Carsharing Plattform „Autonetzer.de“, für die er ab 2010 drei Jahre arbeitete. Nach seinem kaufmännischen Abitur studierte er dual Dienstleistungsmanagement bei IBM – doch in der Startup Welt trifft er auf gänzlich andere Herausforderungen.

Ein BWL-Studium ist notwendig, um ein funktionierendes Unternehmen am Laufen zu halten. Um ein Startup aufzubauen jedoch deutlich mehr – Risikobereitschaft, Mut, Eigeninitiative und den Willen, sich durchzuboxen und bei Rückschlägen nicht aufzugeben. Oft ist die Idee eines Startups noch nicht richtig ausgereift, man muss an ihr feilen und schleifen. Daniel Bartel sieht es als essenziell an, die eigene Motivation zu kennen. Zu verstehen, warum man gründen möchte ist wichtig, um genug Power zu haben am Ball zu bleiben und Rückschläge zu bewältigen.

Dennoch dürfen junge Gründer nicht zu selbstverliebt sein und krampfhaft an einer Idee festhalten, die keinen Anklang findet. Das „Customer Development“ empfindet Daniel daher als genauso wichtig wie die eigene Motivation: zu überprüfen, ob es einen Markt für das Produkt, an welchem man arbeitet, gibt.
Und wenn dieses nicht gekauft wird, zu hinterfragen, wieso dem so ist. Auch wenn es Zeit braucht, etwas aufzubauen und auch wenn man an sich und seine Idee glauben muss, muss der Kunde im Fokus bleiben und im Zweifelsfall muss die Idee umstrukturiert oder fallen gelassen werden. Was zählt, sind keine Facebook Likes, keine Follower, sondern die Verkäufe. Doch nicht nur die Motivation und die Idee zur Gründung machen einen Erfolg aus. Auch mit wem man gründet ist wichtig.
Daniel Bartel sieht in der Teambildung eine Herausforderung, mit der auch er zu kämpfen hatte. Das Bewusstsein darüber, was für ein Typ Mensch derjenige ist, mit wem man gründet und auch welchen Lebensstatus dieser hat – ist er verheiratet, hat er Kinder oder ist er noch Student? Wer ist der risikofreudige Typ im Team? Alles Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt.

Daniel Bartel hat alle diese Schritte bereits durchlebt und arbeitet heute bei MAK3it – einer Lean Startup Beratung. Diese hilft Startups, ihre Ziele im Blick zu behalten und bietet diesen mit Hilfe erprobter Methoden, Erfahrungen und Kontakte Unterstützung.

Daniel gibt Workshops und Vorträge und genießt es, sein eigener Chef zu sein. Er reist gerne, am liebsten durch Osteuropa und Asien oder geht in Serfaus Ski fahren.
Die ersten Schritte in der Welt der Gründer sind unsicher, man muss sich darauf gefasst machen, kürzer zu treten, als Bekannte, die in einem bereits etablierten Unternehmen arbeiten. Man muss sich überlegen, wie man mit seinen Mitteln zurechtkommt – auf was man verzichten kann, was man zum Leben braucht und was man hingegen weiter investiert.
Doch die spannenden Herausforderungen, die die Startup Welt mit sich bringt, dass man fortgehend neue Menschen trifft aber auch immer wieder alte Bekannte, dass man innovativ arbeitet, etwas bewegt – all das möchte Daniel Bartel nicht missen.

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