EntrepreneurTalente Berlin

EntrepreneurTalente mitten in der Berliner Start-Up-Szene

Nach der Vereinsgründung im Herbst 2013 ist die Berlin-Fahrt mit dem Motto „Berliner Start-Up-Szene“ der EntrepreneurTalente das erste große Event des jungen Vereins. Dabei konnten wir Firmenbesuche und Workshops mit dem klassischen Sightseeing verbinden.

Am ersten Abend nach der Ankunft nahmen wir an einem Design-Thinking-Workshop bei SAP teil. Das Team um Moritz Gekeler führte uns in die Grundlagen des kreativen und innovativen Design-Thinking ein. Die neuerlernten Methoden versuchten wir in die Praxis umzusetzen, indem wir ein individuelles Shopping-Konzept für einen Partner entwickelten.

Am zweiten Tag trafen wir uns mit mehreren Start-Ups. Erste Station war das Unternehmen MeinFernbus. Einer der beiden Gründer, Torben Greve, stellte uns zunächst das Unternehmen und dessen Entwicklungsgeschichte mit den Möglichkeiten und Risiken eines Start-Ups vor. Das exklusive Interview mit Torben Greve über die Geschichte von MeinFernbus und die Herausforderungen als Gründer findest du hier. Daraufhin führte uns Philipp Kielbassa, Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung, durch das Unternehmen und stellte uns die verschiedenen Bereiche vor. Sehr eindrucksvoll war der Einblick in ein Unternehmen, das sich noch vor 2 Jahren in der Gründungsphase befand und mittlerweile eines der bekanntesten und beliebtesten Unternehmen für Fernreisen ist.

Die zweite Station galt Ecotastic. Ecotastic ist das perfekte Beispiel für ein Social Start-Up. Das Unternehmen von Anna Bickenbach, Ralf Gehrer und Fabian Lindenberg hat eine App entwickelt, die ökologisches Handeln belohnt. Dazu postet man ein Bild seiner guten Tat für die Umwelt und lässt diese von den anderen Nutzern bewerten. Dadurch kann man Punkte sammeln und diese gegen Prämien von Partnerunternehmen einlösen. Neben Ecotastic kamen wir auch mit den Gründerinnen von Ecosia und Lunapads ins Gespräch, deren Geschäftsmodelle auch Nachhaltigkeit fördern bzw. darauf ausgelegt sind, die Umwelt zu schützen.
Diese Unternehmen sind ein gutes Beispiel, wie man Social Entrepreneurship umsetzen kann.

Zum Abschluss besuchten wir die Geschäftsräume von Coffee Circle. Auch dieses Unternehmen hat sich dem Social Entrepreneurship verschrieben. Es befindet sich mit knapp 40 Mitarbeitern aber schon deutlich weiter in seiner Entwicklung. Coffee Circle hat sich dem effizienten und nachhaltigen Handel mit hochwertigem Kaffee gewidmet und geht hierbei deutlich weiter als Projekte wie Fairtrade. Ein Kaffeepreis deutlich über dem Weltmarktpreis sowie die direkte Investition von 1€ pro verkauften Kilo Kaffee in Projekte im Herkunftsland des Kaffees, Äthiopien, sollen zu einem nachhaltigen und sozialen Konsum von Kaffee führen. Im persönlichen Gespräch mit einem der Gründer, Robert Rudnick, erhielten wir fantastische Einblicke in das Leben und Arbeiten eines Unternehmers. Robert diskutierte mit uns dabei unterschiedlichste Perspektiven und ließ dabei kaum eine Frage unbeantwortet.

Nach zwei informationsreichen Tagen stand das Sightseeing und die Arbeit in vereinsinternen Arbeitsgruppen im Vordergrund. Hierbei statteten wir dem bekannten Gründertreffpunkt „Mein Haus am See“ einen Besuch ab.

Hinter uns liegen 3 ereignisreiche Tage, an denen wir viele Eindrücke gewonnen, viele Gründer getroffen und zahlreiche Aspekte des Unternehmertums kennengelernt haben. Diese Start-Up-Fahrt wird nicht die Letzte sein.